Der Klimawandel und seine Folgen für die Gesellschaft zählen zu den drängendsten Forschungsthemen unserer Zeit. Der Nationale Forschungsschwerpunkt Klima (NFS Klima) mit Sitz in Bern wurde 2001 mit dem Ziel ins Leben gerufen, einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Klimawandels zu leisten. Unser Ziel ist das bessere Verständnis des Klimasystems. Daran arbeiten wir durch interdisziplinäre Forschung zur Variabilität des Klimas und zum Klimawandel. Der NFS Klima ist ein wissenschaftliches Netzwerk, in dem über 130 Forscherinnen und Forscher aus 8 Partnerinstitutionen, darunter die Universität Bern und die ETH Zürich, arbeiten. Hauptsitz des Programms ist die Universität Bern. Die Forschung im NFS Klima umfasst folgende Bereiche: Die Rekonstruktion des Klimas der Vergangenheit, die Entwicklung von saisonalen Prognosemethoden, die Untersuchung von physikalischen, chemischen und ökologischen Schlüsselprozessen und die Folgen von Klimarisiken auf Wirtschaft und Gesellschaft. Die gemeinsame Forschung in diesen vier Komplexen richtet sich an drei Querschnittsthemen aus: Wasserkreislauf, Extremereignisse sowie Beurteilung und Umgang mit Klimarisiken.
Zu den weiteren Zielen des Programms zählen der Wissenstransfer und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. So organisieren wir unter anderem jedes Jahr eine Sommerschule für junge Forschende.
Der NFS Klima befindet sich in seiner dritten Phase und geht 2013 zu Ende. Zu den Erfolgen in den beiden ersten Phasen gehört die Schaffung von zwei permanenten Klimaforschungs-Institutionen: das Oeschger Centre for Climate Change Research an der Universität Bern und das Center for Climate Systems Modeling (C2SM) an der ETH Zürich.
Weitere Informationen zur Forschung des NFS Klima finden sich auch unter Präsentation.
Die Forschungsgebiete in Kürze
|