Im Nationalen Forschungsschwerpunkt Klima, NFS Klima arbeiten seit 2001 175 Wissenschafterinnen und Wissenschafter zusammen – von der Atmosphärenphysikerin über den Historiker bis zur Biologin und zum Ökonomen. Ihr gemeinsames Ziel ist das bessere Verständnis des Klimasystems und damit auch des Klimawandels. Wer das Klima der Zukunft vorhersagen will, muss zuerst in die Vergangenheit blicken. Nur so lässt sich eine der drängendsten Fragen der Klimaforschung beantworten: Welcher Anteil der Klimaerwärmung ist menschgemacht? Dass der Klimawandel stattfindet, ist aus Sicht der Wissenschaft unbestritten. Der NFS Klima liefert Antworten an Politik und Gesellschaft, um den Wandel zu bremsen, und er zeigt, wie sich beispielsweise die Wirtschaft den neuen Realitäten anpassen kann.
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Martin Grosjean ist Professor für Geographie sowie geschäftsführender Direktor des NFS Klima. Das Netzwerk der Schweizer Klimaforschung vereint 13 Universitäten und Forschungsinstitutionen, Hauptsitz des Programms ist die Universität Bern. |